Standort

Die „NINO GOGE GALLERY“ befindet sich in der Altstadt von Tbilisi, im Stadtteil Vera, in der Jakob Nikoladze Straße №8. Spezifischer wird der Ort Pikris Gora (Gedankenhügel) bezeichnet: ein kleines und eigentümliches Gebiet, nicht nur aufgrund seiner Lage und Architektur – als ein Mikro-Stadtteil in einem Stadtteil, sondern auch wegen des Lebensstils der hier lebenden Menschen.

Umgrenzt wird das Gebiet vom Varaziskhevi („Varazi-Tal“) und der Melikishvili- sowie der Kostava-Straße. Die dominierende Architekturlandschaft beruht überwiegend auf die sowjetische Urbanisierung der 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, wobei vereinzelt auch Architektur aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorzufinden ist. Worauf die Bezeichnung Pikris Gora („Gedankenhügel“) zurückzuführen ist, ist nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise ist die Bezeichnung dadurch entstanden, dass Reisende nach Tbilisi auf diesen Hügel Rast machten, wodurch die Bezeichnung Pikris Gora („Gedankenhügel“) entstanden sein könnte. Durch die landschaftliche Erhöhung bietet der Ort einen Panoramablick auf den Heldenplatz, auf ein historisches, elfstöckiges Haus aus dem Jahre 1937, auf die Ruinen der ehemaligen Seidenfabrik und das 1940 errichtete Zirkusgebäude auf dem gegenüberliegenden Hügel.

Benannt ist die Straße nach dem georgischen Bildhauer Jakob Nikoladze (1876-1951), der  hier einst sein Haus und seine Werkstatt hatte. Jakob Nikoladze galt als ein Wegbereiter der georgischen Bildhauerei und Mitbegründer der Staatlichen Akademie der Künste von Tbilisi. Von 1904-1910 lebte Nikoladze in Paris und arbeitete im Atelier von Auguste Rodin. Durch seine Anregung wurde 1925 eine Straße in dieser Gegend nach Rodin benannt. In der Rodin Straße №6 wurde auch das Jakob-Nikoladse-Haus eröffnet. In der Sowjetzeit befand sich eben hier das renommierte Jakob Nikoladze Kunstinstitut. In unmittelbarer Nähe befinden sich ferner auch berühmte Bauten der Sowjetischen Moderne – hierzu gehören: die Staatliche Philharmonie (1974) und die Technische Bibliothek (1986) an der Kostava-Straße sowie das ehemalige Hotel Sakartwelo (1958), an der Melikishvili-Straße aus der poststalinistischen Ära, in dem noch immer Vertriebene aus Abchasien leben. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden auf Pikris Gora neue Wohnhäuser und Hotels gebaut und alternative Clubs, Bars und „Offspaces“ eröffnet.

Standort der Galerie

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